E10 Benzin

Alles über den neuen Kraftstoff E10

Gsetzliche Grundlagen zu E10

Die Einführung von E10 geht zurück auf die EU-Richtlinie über die Qualität von Otto- und Dieselkraftstoffen von 1998, sowie die Richtlinie 2009/30/EG vom April 2009, die die Richtlinie 98/70/EG ergänzt. Diese Richtlinien regeln den Vertrieb von Kraftstoff mit 10 Volumen-Prozent Ethanol – genannt E10 Benzin.



In Deutschland hat die Einführung des E10-Kraftstoffes die gesetzliche Grundlagen im 9. Gesetz zur Änderung des Bundesimissionsschutzgesetzes, in der Verordnung zur Einführung von E10-Kraftstoffen sowie in der Rechtsbereinigung im Bereich Beschaffenheit und Auszeichnung der Qualitäten von Kraft- und Brennstoffen (10. BImSchV).

In Bezug auf E10 untaugliche Fahrzeuge hat die EU eine Bestandschutzregelung beschlossen. E5-Kraftstoffe müssen bis 2013 in der gesamten EU weiter zur Verfügung stehen – diese Regelung gilt unbefristet in Deutschland. Ob E5 auch darüber hinaus europaweit zur Verfügung stehen wird hängt von der jeweiligen nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie ab. Art. 3 Abs. 6 der Richtlinie 98/70/EG lässt hier Gestaltungsfeiraum „falls sie dies für notwendig erachten“.

Nach § 3 Abs. 4 der 10. BImSchV brauchen kleinere Tankstellen (weniger als 500 m³ pro Jahr) bei der zukünftigen Abgabe von E10 keine Alternativ-Sorte E5 anbieten.

Quelle: http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2011/E10.pdf

Gesetzliche Grundlagen zu E10

Bildquelle: flickr, David Ortez

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